Biometrie

Als wissenschaftliche Disziplin beschäftigt sich die Biometrie in erster Linie mit der Analyse und Bewertung von an Lebewesen („Bio“ von griechisch „bios“ = Leben) erhobenen Mess-daten („metrie“ von griechisch „metron“ = Maß) mittels statistischer Modelle und Methoden. Um die Möglichkeiten der Biometrie effizient zu nutzen, bedarf es des interdisziplinären Zusammenwirkens von Lebenswissenschaften, Statistik und Mathematik. Moderne statistische Methoden stellen außerdem hohe Anforderungen an die Rechenleistung von Computersystemen, was eine enge Kooperation mit den Bereichen der Informationstechnologie (IT) und Informatik unverzichtbar macht.

Im Kompetenznetz Demenzen erfolgt die biometrische Betreuung der Module E1 (Diagnose- und Prognosestudien) und E2 (Therapiestudien) durch die Abteilung Biostatistik des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim. Zu den Hauptaufgaben der Biometrie gehört dabei die Ausarbeitung des statistisch-methodischen Grundkonzepts für die einzelnen Studien, die Berechnung der erforderlichen Patientenzahlen (Stichprobenumfänge) nach exakten Kriterien und die Erstellung detaillierter Auswertungspläne sowie von Computerprogrammen für deren Implementierung.

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Leitung Biometrie:

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Wellek
ZI, J 5, 68159 Mannheim
Tel.: +49 - (0)621 - 1703 6001
E-Mail: stefan.wellek@zi-mannheim.de